Beide Kapellen verbindet ein Kreuzweg mit einer Kalvariengruppe.
Die einzelnen Stationen sind in fünf kleinen Kapellenhäuschen untergebracht. In vier der Stationskapellen (1793) können die Skulpturen stilistisch dem Rokokbildhauer Philipp Rämpel zugeschrieben werden. Rämpel betrieb in Wolfratshausen von 1762-1784 eine für die Region überaus bedeutsame Werkstätte in Wolfratshausen. Den Auftrag für die Stationen hat er 1793 ausgeführt, als er schon nach München in die Vorstadt Au umgesiedelt war.
Die 2. Station, mit der Darstellung Christi am Ölberg, muss bereits 1715 im Zusammenhang mit der Dreifaltigkeitskapelle entstanden sein. Ihre Figuren können Anton Krinner zugeschrieben werden. Die heutige Kreuzigungsgruppe wurde 1858 errichtet. Sie ist aus Gusseisen von einer Gießerei in Sonthofen gefertigt. |